IDTA Research Hub
Semiconductor
Der IDTA Research Hub Semiconductor hat das Ziel, die domänenübergreifende Anwendung der Asset Administration Shell (AAS) für die Halbleiterindustrie voranzutreiben, sowohl in der diskreten Fertigung als auch in der Prozessindustrie. Der Hub verbindet akademische Exzellenz mit industrieller Praxis. Er konzentriert sich auf Forschung, Lehre und Demonstratoren, die die AAS in die reale betriebliche Anwendung überführen.
Sein Zweck ist die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie auf nationaler und internationaler Ebene, um die praktische Wirkung der AAS nachhaltig zu steigern. Unsere Mission ist es, die AAS greifbar, übertragbar und skalierbar zu machen – das regionale Innovationsökosystem zu stärken und Unternehmen bei der Einführung oder Transformation hin zu AAS-basierten Lösungen zu unterstützen.
Angebote
Unsere Initiative bündelt Expertise zur AAS mit Wissen aus der Halbleiterfertigung und macht es für Unternehmen, Forschungspartner und Studierende unmittelbar erlebbar und nutzbar. Wir bieten:
Ausbildung
Wir bereiten Studierende gezielt auf den Praxiseinsatz der Asset Administration Shell vor und verknüpfen wissenschaftliche Grundlagen mit industrieller Anwendung, z.B. im Rahmen von Abschlussarbeiten mit Industriepartnern.
Demonstratoren
Unsere interaktiven Demonstratoren zeigen anschaulich Implementierungen, Integrationskonzepte und Mehrwerte für industrielle Use Cases mit der Asset Administration Shell.
Workshops
Gemeinsam identifizieren und priorisieren wir in Workshops praxisnahe Use Cases für AAS-Lösungen und entwickeln konkrete Umsetzungsszenarien – von der Machbarkeitsstudie über die Prototypenkonzeption bis hin zu Implementierungsleitfäden.
Kooperationsprojekte und industrielle Forschung
Im Rahmen nationaler und internationaler Forschungsaufträge entwickeln wir gemeinsam mit Partnern innovative Lösungen und verbinden dabei wissenschaftliche Exzellenz mit industrieller Anwendbarkeit.
Showcases
HTWD – IIoT Test Bed
Die Testumgebung wurde mit typischen Industrie-Komponenten für einem diskreten Fertigungsprozess konzipiert. Mit ihr sind wir in der Lage, komplexe Fertigungs- und Logistikprozesse, wie sie in der Halbleiterfertigung zu finden sind, realitätsgetreu nachzubilden.
Neben der Forschung und Entwicklung dient das Test Bed auch als Demonstrations- und Informationsplattform. In einer kostenfreien Führung informieren wir Sie über aktuelle Forschungsprojekte und zeigen anhand verschiedener Demonstratoren die Einsatzmöglichkeiten der Asset Administration Shell im Zusammenspiel mit anderen Industrie 4.0-Schlüsseltechnologien.
TUD – P2O-Lab
Das Process-to-Order (P2O) Lab befasst sich mit den aktuellen Herausforderungen, denen sich die Prozessindustrie aufgrund von Individualisierung, Globalisierung und Urbanisierung gegenübersieht.
Aufbauend auf Lösungsansätzen aus den Bereichen Modularisierung, Digitalisierung und künstliche Intelligenz untersucht das P2O-Lab die nächsten Schritte, um hochvariablen Märkten mit nahezu binären Produktlebenszyklen gerecht zu werden.
Mit unserem Hintergrund und Netzwerk in der Entwicklung von Lösungsansätzen in der Prozessindustrie untersucht und erkundet das P2O-Lab die folgenden Anwendungsfälle:
- PEA-Engineering
- Planung modularer Anlagen
- Betrieb modularer Anlagen
- KI-Anwendungen
Gemeinsam mit Ihnen ermitteln wir, welche Anforderungen, Modelle, Methoden und Werkzeuge zukünftig verfügbar sein müssen. Unser Ziel ist es, einen durchgängigen Prozess von der Produktbestellung über die Zulieferung bis zur optimalen Integration in nachgelagerte Wertschöpfungsketten der Halbleiterindustrie zu etablieren.
Roadmap
- 1
Start des Research Hubs
- 2
Aufbau eines Forschungskonsortiums und eines nachhaltigen Partnerökosystems
- 3
Etablierung der Dresdner Lernfabriken als offene Forschungsplattform für angewandte AAS
- 4
Entwicklung eines ersten Cross Domain Showcases basierend auf dem Digitalen Produktpass
- ...
Kontakt
Prof. Dr. Dirk Reichelt
Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden
Professur für Informationsmanagement